Women in Exile and IWS book suggestions about life in Exile

 

 

capa2postlivrosThe list of books below is a suggestion to those interested in better understanding what it means to live in exile. We are collecting more titles and would be glad to receive suggestions. Please send us an email if you know of more literature on the theme.

Autobiography and stories from exile/Autobiografische Erzählungen von Geflüchteten:
kongoEmmanuel Mbolela: Mein Weg vom Kongo nach Europa. Zwischen Widerstand, Flucht und Exil. Mandelbaum-Verlag 2015

Ein eindrucksvolles Zeugnis von politischer Gewalt und der fatalen Konsequenzen der EU-Migrationspolitik, aber auch von Widerstand und der Würde der Menschen. Emmanuel Mbolela schreibt in seiner autobiographischen Erzählung über seine politische Aktivität im Kongo und die brutale Repression staatlicher Sicherheitsorgane, die ihn in die Emigration zwingt. (Quelle: buchhandel.de)

 

 

In-Our-Own-Words-Cover-Web

 

International Women Space: In unseren eigenen Worten – In our own words. Geflüchtete Frauen in Deutschland erzählen von ihren Erfahrungen. Edited by International Women Space (Selbstverlag) 2015

See our website.

 

margrit

Margrit Schiller: So siehst du gar nicht aus. Eine autobiographische Erzählung über Exil in Kuba und Uruguay. Assoziation A 2011

Dieses Buch über Erfahrungen im Exil reflektiert einen in vielerlei Hinsicht ungewöhnlichen Lebensweg. Nach zwei Gefängnisstrafen wegen Mitgliedschaft in der RAF entscheidet sich Margrit Schiller 1985, in Kuba politisches Asyl zu beantragen. Acht Jahre später emigriert sie nach Uruguay. Ihr Buch nimmt uns mit auf eine Reise, für die es lange kein Zurück zu geben schien. (Quelle: google books)

 

neu in der fremde

Carolin Eichenlaub und Beatrice Wallis: Neu in der Fremde, Verlag Beltz und Gelberg 2016

Rezensentin Eva-Christina Meier lernt aus den rund zwanzig “packenden” biografischen Beiträgen in diesem von Carolin Eichenlaub und Beatrice Wallis herausgegebenen Band die Tragik unterschiedlicher Flucht- und Asylerfahrungen kennen, aber auch wie viel einzelne Hilfe bewirken kann. Die Interviews und Berichte von Menschen aus Exjugoslawien, Äthiopien, Ägypten oder Syrien, teils auf jahrzehntealte Ereignisse zurückgreifend, teils ganz aktuell, zeigen Meier ganz unterschiedliche Erfahrungen in der Fremde. Als Informationsquelle für den Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die als Flüchtlinge zu uns kommen, scheint ihr der Band äußerst wertvoll.  (Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 25.05.2016 )

 

Massimo Carlotto- Der Flüchtling

Massimo Carlotto: Der Flüchtling. 2010 im Tropen-Verlag. Ital Original 1994 mit dem Titel „Il fuggiasco“ im Verlag Edizione

Massimo Carlotto schreibt zu Beginn seiner Autobiographie “Der Flüchtling” (“Il fuggiasco”), er packe sechsundneunzig Kilogramm Gerichtsakten und andere Dokumente in fünf Holzkisten und deponiere sie im Keller, um sich von seiner eigenen Vergangenheit befreien zu können. Ihr Inhalt dokumentiert achtzehn Jahre, fast die Hälfte seines Lebens. Der “Caso Carlotto” ist ein kontroverser Fall der italienischen Justizgeschichte. (Quelle)

Writen about and from Refugees / Geschichten über/von Geflüchteten:

diebleibendenChristian Jakob: Die Bleibenden. Wie Flüchtlinge Deutschland seit 20 Jahren verändern. Ch.Links Verlag 2016

Jakobs Erzählung beginnt 1994. Irgendwann muss man einen Startpunkt setzen, um das Tohuwabohu von heute zu verstehen. 1994, zwei Jahre nach den Randalen von Rostock-Lichtenhagen, mit der Gründung des „The Voice of Africa“-Forums in Thüringen, Deutschlands erster selbst organisierter Flüchtlingsorganisation. Das erste Mal, dass die Flüchtlinge selbst als aktive Subjekte die politische Bühne betreten. Christian Jakob erzählt diese Geschichte der Emanzipation der Flüchtlinge zunächst in zwölf persönlichen Porträts von Menschen, die er selbst kennt aus seiner Zeit in der Unterstützerszene. (Quelle: Der Freitag)

Cohen+Exil-der-frechen-Frauen-RomanRobert Cohen: Exil der frechen Frauen. Rotbuch 2009

Der Roman „Exil der frechen Frauen“ erzählt von linker Kultur vor und während des Zweiten Weltkrieges sowie von der Geschichte dreier ihrer Protagonistinnen – Maria Osten , Ruth Rewald und Olga Benario.

Bereits auf den ersten Seiten wird offengelegt, dass jede seiner drei Heldinnen ermordet wird: Maria Osten in den Spätausläufern des stalinistischen Terrors in den frühen Vierzigern, Ruth Rewald und Olga Benario, die durch ihr Exil dem Antisemitismus und Antikommunismus Nazideutschlands vorerst entrinnen konnten, fallen schließlich der Shoa zum Opfer. (Quelle: Schwarze Risse)

Romane von MigrantInnen oder Geflüchteten über den Wechsel:

chimamandaChimamanda Ngozi Adichie: Americanah. Fischer Verlag (orig. in London 2013)

Als Chimamanda Ngozi Adichie mit 19 Jahren zum Studium in die USA ging, nannten die Afroamerikaner sie Schwester. Das war als Solidaritätsgeste unter Schwarzen gemeint. Innerlich schüttelte sie dann immer den Kopf: “Was soll das? Ich bin nicht schwarz, ich bin Nigerianerin!” Mit dem Konzept von Rasse konnte sie nichts anfangen. In Nigeria war Schwarzsein keine Kategorie mit politisch-sozialer Bedeutung. Natürlich hatte man seine kolonialen Erfahrungen gemacht und wusste um die Sklaverei, aber entscheidend war, dass – logisch: schwarze Nigerianer Machtpositionen innehatten. Das war (und ist) in Amerika trotz Barack Obama anders. Schwarze Hautfarbe wird in den USA mit Kriminalität und underachievement, also mit unterdurchschnittlichem Erfolg, verbunden. (Quelle: Zeit Online)

Abbas Khider- OhrfeigenAbbas Khider: Ohrfeigen. Hanser-Verlag, 2016

Die Irrwege eines jungen Flüchtlings durch das Labyrinth der deutschen Asyl- und Ausländerbürokratie erzählt Abbas Khider in “Ohrfeige”. Als Wutrede angelegt, gelingt dem deutsch-irakischen Autor ein eindringlicher, raffinierter und hochaktueller Roman.

(Quelle: Deutschlandradio Kultur)

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