Friday,3.6. 11:30 // Podewil Berlin-Mitte: Interventionen Refugees in Arts & Education

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WORKSHOP: Selbstorganisation von Refugees – Zwischen Empowerment und Intersektionalität (auf engl.)

Podewil: Klosterstraße 68, 10179 Berlin

Die Nachwirkungen des sogenannten Asylkompromisses Mitte der 1990er verschärften die soziale Situation von Asylsuchenden und drängten sie weiter an die gesellschaftlichen Ränder. Um ihre Lebensbedingungen zu verbessern und sich Zugänge zu verschaffen, organisierten sich Asylsuchende in Gruppen und brachten gemeinsam ihren Protest in die Öffentlichkeit. Die bundesweit organisierten Karawanen-Touren Ende der 1990er Jahre wurden jedoch von der breiten Masse kaum wahrgenommen; bis auf die Unterstützung vereinzelter aktivistischer Gruppen erlebten sie zumeist Entsolidarisierung. Erst der Refugee-Fußmarsch 2012 und das Protestcamp auf dem Oranienplatz konnte die Forderungen der Asylsuchenden auf die alltagspolitische Agenda bringen. In den vergangenen Jahren machten feministische- und LGBTIQ*-Refugee-Selbstorganisationen auf die spezifischen Lebenserfahrungen von Asylsuchenden aufmerksam, die von Mehrfachdiskriminierungen betroffen sind. Wie können jenseits fremdbestimmter Eingriffe der Mehrheitsgesellschaft selbstbestimmte Räume und Strukturen geschaffen werden, um die Ausschlüsse und Diskriminierungen in ihrer Gänze zu benennen und abzubauen?

Mit: Madeleine Madima Mawamba (Women in Exile), Ahmed Awadalla (Refugee-Aktivist), Miloud Lahmar Cherif (The Voice, Jena), Moderation: Denise Garcia Bergt (International Women Space)

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