17.1 /13 Uhr: Kundgebung Hamburg: Safe Space’s are women’s rights

demohamburgPRESSEINFORMATION Hamburg, 11. Januar 2016 :Safe Space: Schutzräume für geflüchtete Frauen am Beispiel St.Georg “

Geflohene Frauen brauchen sichere Räume – Hamburg bietet mit leer stehenden Immobilien die Möglichkeit, diesen Bedarf zu decken“, sagt die Initiative Safe Space, die für kommenden Sonntag, 17. Januar 2016 um 13 Uhr zu einer Presseaktion und Kundgebung am Steintorweg 11 in St. Georg einlädt. Unzählige Menschen engagieren sich mit viel Zeit, Geld und Arbeit, um Geflüchteten in Hamburg die Ankunft in bzw. den Transit durch Hamburg zu erleichtern. Die praktische Hilfe hat offenbart, dass Frauen auf der Flucht und nach ihrer Ankunft in Hamburg derzeit nicht die Versorgung bekommen, die notwendig ist: Konkret mangelt es an der Möglichkeit, für sich und für die mitgereisten Kinder abseits von männlich-dominierten Gruppen zu sorgen und frauenspezifische Beratungs- und Hilfeleistungen zu erhalten. Den geflohenen Frauen, die in der Regel körperlich und psychisch erschöpft am Hauptbahnhof ankommen und zumeist nur ein bis zwei Nächte bleiben, fehlt es an Wasch- und Schlafmöglichkeiten sowie an einem sicheren Rückzugsraum mit ein wenig Privatsphäre – zumindest für ein paar Stunden. Das lässt sich ändern: Safe Space, eine Gruppe von Unterstützerinnen und Gewerkschafterinnen, fordert sobald wie möglich die Realisierung eines Schutzraumes für geflüchtete Frauen in einer zentralen Lage Hamburgs. Ein geeignetes Objekt für eine kurzfristige sichere Unterkunft für geflüchtete Frauen und Kinder könnte das seit Jahren leer stehende Hotel im Steintorweg 11 sein. Das Hotel ist in privatem Besitz und ist ein Beispiel für den Leerstand nutzbarer Häuser, die mit Hilfe des kürzlich verabschiedeten Beschlagnahmungsgesetzes für notwendige und gemeinnützige Zwecke in Anspruch genommen werden könnte. In München wurde bereits eine Unterkunft für geflüchtete Frauen eröffnet. In Hamburg gibt es seit kurzem eine Erstaufnahmeeinrichtung für 150 Frauen. Es bedarf allerdings weiterer Wohnunterkünfte, die humanere Lebensbedingungen und frauenspezifische Angebote gewährleisten – insbesondere auch für Frauen, die sich dafür entschlossen haben in Hamburg zu bleiben. Es sprechen u.a. Sandra Goldschmidt (Ver.di Landesleitung), Peggy Parnass (Publizistin), Tanja Chawla (Dozentin HAW), Zorica Nikolić (Juristin), und Vertreterinnen verschiedener Gruppen im Bereich Flucht und Migration. Safespace – AG Schutzraum für geflüchtete Frauen Ansprechpartnerinnen: Isabel Meyn 0173-1387464 und Emilija Mitrović 0179-9877600 E-mail: safespaceag@riseup.net

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