Roma-Aktivistin Radmilla Anic fragt: „Wer will uns zuhören?“

radmilaDie Dienstkarte hat sie mitgenommen. Sie ist ein wenig abgegriffen nach den Jahren. Darauf ist ihr Foto zu sehen, unter ihrem Namen steht „Vorsitzende“. Einen Stempel der Organisation gibt es auch, alles wie es sein muss.„Majcina Kolevka“ steht auf der Karte, das heißt „Kinderwiege“ und ist eine Organisation, die sich um alleinstehende Roma-Mütter in Novi Sad kümmert; Unterstützung bei Behördengängen, Lebensmittelhilfen – einfache Lebenshilfe.Geholfen hat ihredieser Ausweis nicht, als die Polizisten zusammen mit den Kriminellen in das Büro kamen und unter Drohungen Geld abpressten.Auch später in Thüringen, als sie vor dem Bundesamt für Migration erklären sollte, warum sie um Asyl in Deutschland bittet, hat sie ihr nicht geholfen. Nicht die Karte und nicht ihre Geschichte. Weiter lesen.

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